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Die Corona-Krise und Krankenhausschließungen

Die Corona-Krise und Krankenhausschließungen

Sind angesichts der aktuellen Corona-Situation Krankenhausschließungen weiterhin erstrebenswert oder gibt es andere Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung?

Die aktuelle Lage lässt einen völlig neuen Blick auf das deutsche Gesundheitswesen zu. Ökonomische Interessen werden zurückgestellt und das Retten von Menschenleben steht im Fokus aller Akteure. Nun zeigt sich die Leistungsfähigkeit des Gesundheitswesens in der Bundesrepublik Deutschland und in der Vergangenheit getroffene Entscheidungen werden auf den Prüfstand gestellt.

Die weltweit alles entscheidenden, omnipräsenten und momentan unaufhörlich steigenden Zahlen in diesen Wochen, sind die der Corona-Infizierten und die Anzahl der Verstorbenen. Auffällig ist dabei die niedrige Mortalitätsrate Deutschlands (0,5%, verglichen mit 10,1% in Italien und 4,9% in UK), die sowohl national als auch international Experten fasziniert [The Guardian]. Zwangsläufig stellt sich daher die Frage, ist das deutsche Gesundheitssystem besser aufgestellt als in anderen Ländern?

Beim Blick auf die Mortalitätsrate der OECD36 aus dem Jahr 2017, bezogen auf vermeidbare und behandelbare Fälle trügt dieser Schein zunächst. Dort liegt Deutschland im unteren Drittel, weit hinter Ländern wie Italien oder Spanien. Betrachtet man jedoch die jährlichen Gesundheitsausgaben pro Kopf in Deutschland (2018), liegt die Bundesrepublik mit knapp 6.000 $ weit über dem Durchschnitt aller OECD-Länder mit knapp 4.000 $. Dabei machen die Krankenhäuser fast 40% der Gesundheitsausgaben aus.Die Anzahl der Betten pro 1.000 Einwohner liegt in Deutschland mit 8,0 Betten international auf dem 4. Platz. Damit ist die Bundesrepublik der Spitzenreiter aller europäischen Länder der OECD und liegt weit vor Italien mit lediglich 3,2 Betten pro 1.000 Einwohner [OECD Health Statistics].

Die nüchterne Betrachtung dieser Faktenlage führt zu dem logischen Schluss, dass das deutsche Gesundheitssystem effizienter werden muss. Die Einführung der DRGs und damit verbunden sinkende Verweildauern führen zu einem enormen Kostendruck für deutsche Krankenhäuser. Dadurch werden regelmäßig Krankenhäuser geschlossen. Des Weiteren werden zu Gunsten von Qualitätssteigerung und Kostensenkung weitere Konsolidierungen und Effizienzsteigerungsmaßnahmen gefordert. Wie würde die aktuelle Situation aber aussehen, wenn der Forderung der Bertelsmann-Stiftung (2019) nachgekommen wäre und wir die Anzahl der deutschen Krankenhäuser von 1.400 um 800 auf 600 Krankenhäuser gekürzt hätten?

Gibt es nicht auch verträglichere Alternativen, um den Forderungen nach effizienterem Wirtschaften nachzukommen und dadurch auch wichtiges Personal zu attraktiven Konditionen zu binden?

Durch die richtigen Digitalisierungsmaßnahmen können Effizienzsteigerungen von 15-20% erreicht werden [Ärzteblatt], was neben der Arbeitserleichterung für die Angestellten auch die Versorgungsqualität der Patienten positiv beeinflusst. Anstatt also auf Krankenhausschließungen zu setzen, sollten wir dafür sorgen, dass verstärkt digitale Lösungen eingesetzt werden. Viele Länder sind im Bereich Digitalisierung bspw. bei der elektronischen Patientenakte deutlich voraus, aber auch in Deutschland tut sich langsam etwas mit der „App auf Rezept“ und der Vernetzung der Versorgungslandschaft durch professionelle Plattformen.

Die deutschen Kliniken sind aktuell (noch) in der „glücklichen“ Lage Corona-Patienten aus dem Ausland aufnehmen zu können und haben diese solidarische Maßnahme bereits begonnen.

Es gibt Lichtblicke, lassen Sie uns zusammenhalten und gestärkter aus dieser Krise hervorgehen.

Wie sehen Sie die Lage? Sollten weiterhin Krankenhäuser aus rein ökonomischen Gründen geschlossen werden oder gibt es bessere Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung?

Hack, hack, hurra! nubedian gewinnt Hackathon

25.05.2020|

In vielen europäischen Industriestaaten sprechen die Lockerungsmaßnahmen in der Corona-Krise für einen schrittweisen Weg zurück in eine neue Normalität. Währenddessen stecken weltweite eine Vielzahl von Entwicklungsländern noch mitten in der Pandemie.

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